RESET.

Vom Erfüllen

zu Erfüllung.​

Schritt 7: Neues erlauben und umsetzen

Lesezeit: ca. 3,5 Minuten

Nach deinem Prozess von

  • Erkennen
  • Innehalten und Atmen
  • Sammeln und Entspannen
  • Bewegen und Stau lösen
  • Spüren und Raum nehmen
  • Ausgleichen und Heilen

ist die Situation rund um dich vielleicht noch die gleiche,

aber DU, du bist wieder VOLL du,​

voll anwesend, voll in deiner Kraft,

weil du deine Kraft nicht für Gefühlsvermeidung, Stark-sein-spielen oder So-tun-als-ob-nichts-wäre vergeudest.

Und dann kannst du wieder aus DIR heraus, als ganz du selbst dich SPÜREN und dann

• HANDELN, wenn es etwas zu tun gibt,

• REDEN, wenn du etwas zu sagen hast,

• BEENDEN, wenn es etwas zu beenden gibt

• FORTSETZEN, wenn etwas das erfordert…

Dann spürst du wieder, was für dich jetzt das Passendste, das dir am natürlichsten Entsprechende ist, um zu entfalten,

wer du in deiner besten Version sein könntest!

Und keiner kann dir dabei etwas drein reden. Denn dir zu erlauben deine Emotionen zu spüren, macht dich glasklar.

Empfindungen haben also (mindestens) zwei Daseinsgründe:

  • einerseits: uns EMPFINDSAM für unsere Umgebung und Mitmenschen zu machen (außen) UND
  • andererseits: uns mit Klarheit SPÜREN zu lassen, was für uns SELBST stimmt, und was nicht (innen).

Erinnere dich daran, der Freude zu folgen

Für manche ist es – so unvorstellbar es klingen mag – eine richtige Herausforderung festzustellen, WAS einem denn Freude bereitet – und woran man das denn erkennt – und sofern man es dann erkennt, DEM AUCH ZU FOLGEN!

Ja, tatsächlich: manchen von uns – und gar nicht wenigen – wurde Begeisterung und der eigenen Freude zu folgen richtig gehend „abgewöhnt“, im Sinne von so GAR nicht unterstützt. Wenn andere Werte (Leistung, Befürchtungen, Erniedrigung,…) zählen, dann verschieben sich Fokus und Aufmerksamkeit.

-> Hier ist die nächste Übung für dein Büchlein: WERTE-Übung

  • Schreib ganz spontan eine Liste von Werten, die dir wichtig sind (rund 20)
  • Dann wähle daraus die 10 wichtigsten. Und daraus nochmal 5.
  • Und im letzten Durchgang wählst du deine 3 Grund-Werte aus.
  • Die Prioritäten der übrig gebliebenen 5 können sich innerhalb eines Jahres zwar etwas verschieben, aber wichtig werden sie dir mit großer Sicherheit alle 5 bleiben.

Und DIESE WERTE geben dir RÜCKHALT in deinen Entscheidungen. Um dir TREU und deiner WÜRDE GERECHT zu bleiben.

WERTE und FREUDE haben insofern etwas miteinander gemeinsam, als dass sie in uns eine ähnliche Körper-Empfindung von „JA!!“ auslösen: größer, weiter, leichter mit Zug nach vorne, hin zu etwas.

MÖCHTEST DU TESTEN, WIE SICH "JA" FÜR DICH ANFÜHLT?

Denke an deine aktuelle Lieblingsfarben deiner Kleidung, Lieblingsmaterial und -schnitt, ein ganzer Schrank voll davon,… und spüre, wie es sich anfühlt, dich damit einzukleiden, vollkommen damit zu umgeben! Spür die Textur, spür, wie du dich fühlst in DEINEN Farben und DEINEN Lieblingsmaterialien.

-> Wie ist dein Körpergefühl? Meist: größer, weiter, offener, leichter,… etwas von der Art.

Im Vergleich dazu, stell dir etwas vor, was du gar nicht magst: kratzige, graue Wolle, oder Synthetik pur, oder zu enge Strumpfhosen,… ein deutliches NEIN!!

-> Und auch hier wieder: wie fühlt es sich im Körper an? Meist: kleiner, enger, geschrumpft, schwerer…etwas in die Richtung.

Somit hast du eine untrügliche Entscheidungsorientierung in allen, ALLEN deinen Fragen!

TRUST! Vertraue Dir.

Du musst nicht ständig danach SUCHEN, was für dich passt und wohin dich die Freude, deine Intuition, die Weisheit deines Körpers als nächstes hinführen wird.

Sei schlichtweg PASSIV und OFFEN und vertraue darauf, dass

  • je mehr DU BIST, wer du natürlicherweise bist,
  • du natürlicherweise anziehst, was "DEINS" ist.
  • Das kann ein bisher unbemerkter Aushang in einem Schaufenster sein,
  • oder ein Türschild, das deine Aufmerksamkeit weckt,
  • oder ein Impuls einen Freund anzurufen,
  • oder ins Kaffeehaus zu gehen, statt wie üblich im Büro Kaffee zu trinken.

Und dort begegnest du jemandem, der etwas in dir in Erinnerung ruft, was du schon länger ersehnst und ihr redet so und er kennt genau jemanden, der dir damit weiterhelfen kann, und so weiter…

Und wenn du glaubst, du traust dich nicht,

glaube dir nicht und tu es trotzdem!

Probier es aus. Einen Tag lang und dann noch einen,… 

Traue deinen inneren Impulsen der Freude!

Und wenn diese Stimme in deinem Kopf,

die dir immer wieder Zerrissenheit und Kopfzerbrechen beschert,

  • … dir jetzt einreden will, 
  • dass du für dieses ganze 7-Schritte-Prozedere zu wenig diszipliniert bist, 
  • dass du keine Zeit hast, 
  • dass du auch so funktionieren musst, 
  • dass du dich nicht so anstellen sollst,
  • dass du keinen Grund hast, dich „schlecht“ zu fühlen, 
  • dass du dankbar sein solltest

…dann erinnere dich daran, dass es bloß eine Stimme ist.

UND NICHT DU! 

Erinnere dich, dass die Stimme irgendwann in deinem Leben das Sagen hatte, sogar dankenswerterweise über-lebenswichtig war – aber heute nicht mehr.

Heute entscheidest du, wem du zuhörst, und wem nicht. Du kannst deine Aufmerksamkeit lenken wohin du willst, auch wenn es Achtsamkeit und Training braucht, dies zu tun. 

Du kannst. Das ist keine Hexerei. Nur eine Entscheidung. Ein Entschluss. 

Immer wieder.

 

Und wenn du BEMERKST (Schritt 1: Erkennen),
diese alt bekannte, wiederkehrende Stimme übertönt alles, dann ist es Zeit: INNEZUHALTEN... (SIEHE SCHRITT 2...!)

Gutes Gelingen beim Üben und Praktizieren
wünscht dir von Herzen
Esther