Das liebe Geld

Darf man viel Geld verdienen WOLLEN?

Oder kommt es einfach darauf an, was man daraus macht?

Meine Güte, das liebe Geld! Um dieses Thema schlich  ich seit Jahren herum, wie die Katze um den heißen Brei (fressen Katzen überhaupt Brei? Also, unsere nicht. Wenn das Trockenfutter zufällig Regen abbekommen hat, maunzen sie so lange, bis ich es austausche…)

Also, das Geld.

Es war nie direkt Thema, damals, bei uns zu Hause. Und dann wieder ständig (Butter am Sonntag – du erinnerst dich?).

Es wurde nicht das gekauft, was man wollte: DIESE Stiefeletten! – Nein, die anderen, die SO ÄHNLICH aussahen, ABER VIEL BILLIGER WAREN.

 

Auch so kann man sich das Wollen abtrainieren:

„Ach, dies brauch ich nicht, das andere tut’s doch auch.“

 

Sicher „tut es“ es. Stiefel halten Schnee ab und Füße warm. Diese wie diese. Hoffentlich.

 

UND die Energie ist eine andere, wenn du jeden Tag kaum erwarten kannst, das Haus zu verlassen und deine neuen Stiefel anzuziehen!

 

ODER wenn du jeden Tag in Stiefel schlüpfst, von denen du genau weißt und fühlst, sie sind zweite (oder noch weiter hinten) Wahl, von jemand anderem bestimmt,

und du würdest lieber barfuß gehen, um diesem Gefühl von Nicht-Wollens und Widerstand zu entgehen – aber es ist einfach zu kalt…

Zufrieden geben mit dem, was man eigentlich nicht will.

In Beziehungen.

Im Beruf.

Im Wohnen.

In Freundschaften.

Beim Essen.

Bei der Kleidung.

Beim Schlafen.

Bezüglich der Informationen, die wir aufnehmen, denen wir uns aussetzen.

 

Manchmal vergessen wir, dass wir die Wahl haben.

 

Und manchmal meinen wir, dass wir bescheidener sein sollten.

Weniger Widerstand leisten gegen außen, gegen den Mainstream, gegen das „Ghörtsich“.

 

 

Klar. Dankbarkeit ist immer die Basis.

 

Dankbar, dass wir in einem Land leben, in der solche Diskussionen und Überlegungen überhaupt möglich sind und wir uns NICHT sorgen müssen, ob am nächsten Tag – oder heute – etwas zu Essen auf dem Tisch steht.

 

Und ich meine, dass wir uns WOLLEN erlauben dürfen und sollen!

Es ist UNGESUND, sich ständig zurück zu halten und klein zu machen. Es ist allerdings SEHR gesund, weil energieschonend sackgassenvermeidend, genauer hin zu fühlen, WAS es denn TATSÄCHLICH IST, wonach wir uns sehnen!

 

Im Stiefelbeispiel war es der Schnitt UND die Farbe UND die Passform – ein klares JAAA in jeder Zelle! Da gibt’s manchmal keine exakte Begründung (man kann sie sich zusammen reimen, aber es ist halt einfach ein JA – und alles andere Kompromiss. Oder du findest ein noch größeres JAAAA!!!! Kommt vor.)

 

Und diese Stiefel hätten bedeutet:

da bin ich, ich treffe meine eigene Wahl! Ich zeige mich der Welt, so wie ich gewählt habe zu sein! Und ein bisschen auch ein „Sieg“ über das „ich weiß, was gut ist für dich/ich gebe die Regeln vor“ solange wir Kinder und abhängig sind.

 

Die Stiefel waren fetzig (hatten einige winzige Nieten)

und poppig (ein Ledermix)

und kreativ –

sie verkörperten MICH.

 

Soviel zum Warum dahinter.

Das eigene JAAA! zu leben ist ein Renaturierungs-Prozess.

Wir kommen auf die Welt und spüren sehr genau unsere JA’s. Und ziehen unsere Schlussfolgerungen, wenn unser Fragen (Schreien) danach ungehört, unsere Bedürfnisse ungestillt bleiben.

 

Es bedarf DEINER ACHTSAMKEIT, deine Aufmerksamkeit dahin gehend zu lenken, dich am JA! zu orientieren, nicht am „ok, passt schon“.

 

Zeit für ein kleines Experiment:

Spür mal! Was möchtest du in diesem Moment trinken? Wasser? Heißen Tee? Kaffee? Mit Sojamilch und Caramelltopping? (Whatever…)

 

Und stell dir vor, genau das, was du willst wird dir gebracht!

OHNE, dass du etwas tun musst,

OHNE, dass du vorher eine Leistung erbracht haben musst,

OHNE, dass du einen Preis dafür zahlst!

 

Kannst du dein Lieblingsgetränk, hier und jetzt ANNEHMEN?

Oder bist du scheu, verlegen, musst dich überschwänglich bedanken?

 

Und wie fühlt es sich im Vergleich dazu an, wenn du deinen erträumten Mocca verlängert mit Schlagobers bekommst, statt kurz, knapp und schwarz?

Oder einen abgestandenen, bitteren zu-lang-gezogenen Grüntee?

Oder Milch mit Haut und Honig (wogegen MEIN Körper sich z.B. mit Magenumdrehen wehrt)?

 

Kannst du spüren, worauf ich hinaus will?

Es gibt Dinge, Situationen, Orte, Menschen, Infos (Bücher, TV, Kino, Zeitung,…) die erzeugen ein klares JAAA! in dir.

Und in deinem Gegenüber, deinen Mitmenschen vielleicht ein klares NEIN!

 

 

Die eigene Wahrheit leben:

Letztens, als mein Liebster und ich diese „wir-müssen-reden“-Zeit hatten, stellte sich heraus, dass ich eigentlich kein Fleisch- und Wurstzeug einkaufen, kochen oder essen will! Und dass ich ich meinen Männern zuliebe dieses innere Bedürfnis übergangen hatte.

 

Was an der Oberfläche wie ein Liebesdienst aussieht, ist von anderer Seite betrachtet ein Missachten meiner Wahrheit.

Ein Missachten meiner selbst.

Ein mich zwingen, etwas zu tun, was ich von mir aus nicht tun würde.

 

Das bedeutet dreifachen Energie-Verlust:

*) ich verliere die Energie, den Antrieb des „JA!“,

*) brauche Energie, zum Niederhalten dieses „Ja“s und zum Ignorieren des aufkommenden „Nein“s

*)  und muss Energie aufbringen, um etwas zu tun, was nicht meinem JA! entspricht: etwas aussuchen für andere – die selbst wählen können – wozu ich nicht mal einen positiven=bejahenden Zugang habe.

 

Und meine Männer (mein Mann und mein jüngster Sohn sind damit gemeint) sollen dann dankbar sein, oder sich freuen, dass ich mich übergangen habe, mich für sie aufgeopfert habe???

Erwarte ich das?

Und bedeutet diese Erwartung nicht auch Druck auf meine Männer?

Ich tu etwas für dich/euch, also dankt es mir? Ich „verrate“ meine Wahrheit, und ihr seid mir dafür was schuldig?

Eigentlich ganz schön manipulierend, nicht? 

Kann sein, dass dich diese Sichtweise empört,

oder du sie belächelst,

oder du meinst „geh bitte, ist doch nichts dabei!“

Kann eh sein. 

Kann aber auch sein, dass du gewohnt bist „nichts dabei zu finden“. 

Und vielleicht ist schon was dabei.

 

Erst nach unserer Auseinandersetzung, bei der eben Fleischkauf auch Thema war, wurde mir klar, was ich da so tat und was ich damit aber auch mit meiner Umgebung machte!

 

Jetzt gehen wir oft gemeinsam einkaufen – und jeder legt in den Wagen, was er mag. Gleicher Einkaufswagen, gleiche Tätigkeit und SOOO ein Unterschied! Liebevoller Respekt für die Bedürfnisse des anderen!

 

Und dann nehme ich manchmal einen Pudding für meine Männer und einen Soja-Pudding für mich 😉

Und mein Mann kocht Steinpilz-Cremesuppe und bindet sie mit – Kokosmilch!

Oder seiht mir das Kochwasser vom Blattspinat ab, weil er weiß, wie gern ich den trinke…

 

Einander sehen, statt recht haben müssen.

Ich muss dann nicht mehr andere überzeugen, dass ich recht habe, wenn ich mich darauf – auf mich – verlassen kann, nach meiner eigenen Wahrheit zu leben.

Dann kann ich anderen auch ihre Wahrheit zugestehen.

 

Wenn ich Angst habe, jemand nimmt mir meine Wahrheit weg, brauche ich immer Menschen, die meine Wahrheit bestätigen, mit denen ich mitziehen kann.

 

Du bist, ich bin, wir sind: FREI.

 

Frei deine Wahrheit zu kennen und (in diesem Land) auch zu leben. Und wenn nicht gleich sofort möglich, kannst du deine Schritte lenken, dir dieses Leben zu ermöglichen, Schritte in die Richtung, in der du dein JAAA!!!! spürst.

 

Kann sein, dass du anfangs zögerlich bist:

Darf das sein? Wer biegt als nächstes um die Ecke und sagt: „Nein, diese Stiefel nicht! DIESE hier sind die richtigeren,

billigeren,

angepassteren,

ausreichenden,

leistbareren,

verdienteren…!“

 

Wirst du dann den Kopf hängen lassen und (dem alten, gewohnten) klein beigeben?

Oder bist du gewillt, deinem JAAA! zu folgen? Einfach, zu deinem eigenen Besten – und dem Besten deiner Umgebung?

 

Denn zweifelsfrei hat es einen Einfluss auf deine Ausstrahlung, ob du glücklich ODER bedürfnisUNerfüllt in die Welt gehst.

Ob du es begrüßt, dass alle dich (in deinen Stiefeln) sehen, oder du dich am liebsten verstecken willst (weil so vieles fremdbestimmt ist und NICHT DU bist).

 

Deiner Natur folgen.

Soll ein Wolf beginnen einer fremden Wahrheit zu folgen und Gras zu fressen?

Nein, er muss, er soll töten, Fleisch essen,

die Wapiti-Herden-Größe regulieren,

damit genug Baum-Nahrung auch für die Biber bleibt,

denn wo Biber sind, sind Forellen

und wo Forellen sind auch Otter.

Und und und…

 

Vielfalt statt Einseitigkeit.

Balance statt kippen.

 

Ach, und wie kratzt sie diesmal die Kurve zum Geld?

Es macht keinen Sinn, Geld ins unermessliche anzuhäufen zu wollen. Geld  – Energie – muss fließen (Oder kapier ich da was nicht richtig?)

 

Es liegt allerdings in unserer Natur MEHR zu wollen.

Nicht im Sinne von Materie anhäufen, sondern zu WACHSEN!

 

Wie gesagt, es geht um das, was du mit diesem Geld verbindest, welche Qualitäten DAHINTER für dich verborgen scheinen!

Geld kann dir helfen, es zu vereinfachen, deinem „JA!“ zu folgen.

 

Ich hätte mich nicht aus meinen Zwängen und Korsetts schälen können, hätte ich nicht tausende Euros in meine Entfaltung, Entwicklung, Weiterbildung gesteckt.

 

Ich hätte einen anderen Weg gesucht und vermutlich auch gefunden. Aber das Geld, das ich hatte, (das meine Patentante extra für mich gespart hatte), habe ich in mich investiert.

 

Ohne die professionelle Hilfe anderer, ihre Zeit, ihr Wissen, ihre Erfahrung, ihre Aufmerksamkeit, ihre Energie, die ich mit meiner mir verfügbaren Energie (Geld) ausgleichen konnte, wäre ich jetzt nicht hier und könnte dir von meinem stetigen Herausschälen berichten.

 

Ich könnte dir nur meine dunkelgraue Moment-Situation schildern. Und meinem fixen Glauben, dass es da draußen etwas anderes gibt. Auch für mich.

 

Und ob du’s glaubst oder nicht:

WEG aus einer Wohngemeinschaft mit Katzen voller Flöhen

HIN zu einem Holzhaus mit Schafwolldämmung –

dafür MUSST du dich entwickeln, wachsen, NEIN zu bestimmten Dingen/Verhaltensweisen sagen und JA!!! zu dir und deinem Wollen!

 

 

Und JA (schon wieder…), es hat mit deinen Gedanken zu tun!

Wie oft denkst du dir

„ist nicht nötig“,

„geht auch so“,

„brauch ich nicht“,

„später dann“??

… DAMIT HÄLTST DU DIR ALLES VOM LEIBE, ZU DEM DU DEINEM NATURELL NACH JA SAGEN WOLLTEST!

Und damit leider auch jede Veränderung, jedes Wachsen – oder gerade soviel, dass du nicht abstirbst.

Wie ein Pflänzchen: Wasser, ja, aber nur ab und zu. Und gewiss kein Dünger oder Nährstoffe!

Ich hatte das Geld und ich habe gewagt, es für mein ganzheitliches Wohlbefinden, für mein Wachsen auszugeben.

Ich dachte, das ist die beste Investition, die ich machen kann. Und es hat sich „bezahlt“ gemacht.

  • Für mich.
  • Meine Umgebung.
  • Meine Mitmenschen, die mich nicht mehr „mittragen“ müssen.
  • Und meine geliebte Natur, für die ich mich auf unterschiedlichste, vielfältige Weise einsetze, Verbindungen knüpfe, deren Einzigartigkeit und Schönheit in Erinnerung rufe, die Natur in uns allen anspreche.

JA, kann sein, dass es anfangs WEH tut,

festzustellen, dass man noch weit weg ist vom Holzhaus.

 

Und es macht ANGST,

den Liebsten zu kommunizieren, dass man sich vor Fleisch ekelt und bitte nichts damit zu tun haben will.

UND du wärst nicht da, wo du bist,

wenn du nicht schon OFT mutig gewesen wärst,

und dein Herz KANN mit Schmerz umgehen,

solange du dich darum kümmerst

und ihm/dir nicht den Rücken zukehrst und verhärtest.

 

 

Trau dich! Trau dir!

Einer meiner eigenen Lieblings-Sprüche.

 

Das JA! ist als Körperempfindung ein größer, weiter, leichter  (da darfst du deinen Verstand mal außen vor lassen).

 

Dein NEIN ist enger, kleiner, schwerer.

 

Ich schreib das alles nicht nur für dich. Ich schreibe das auch für MICH.

Zur Erinnerung. Denn nach all den Jahren „vergesse“ ich es auch noch – allzu leicht!

 

Nun bietet mir das Leben diese Möglichkeit, bewussten Menschen die Lebensqualität unbeschreiblich zu verbessern – und ich trau mich nicht davon zu reden oder zu schreiben (sieh mal, wie lange ich als „Einleitung“ gebraucht hab“!!!)

 

Erst das Erinnern an das Größer, Weiter, Leichter gibt mir die Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg konform geht mit meiner Intuition, meiner inneren Weisheit.

Ich kann’s noch gar nicht recht glauben – und gewöhne mich besser schnell daran, es zu glauben, sonst stehe ich mir WIEDER im Weg!

 

Unser Glaube versetzt Berge -

und wir sind tatsächlich dazu fähig und stellen uns Gebirge auch selbst in den Weg!

 

 

Drum schreib ich nun hier laut und deutlich:

Ja! – Ich finde, der Hyla ist ein grandioses Luft- und Raumreinigungs-System und erfreut mich täglich mit seiner geduldigen Fähigkeit, unseren Staub und Dreck zu fressen und in Wasser zu binden, statt ihn, gleich einem Wüstenwind hinten wieder raus zu pusten!

(Geschmackvolles knappes Leckerli-Video zum Hyla hier https://www.youtube.com/watch?v=cyz39iB57z0

Termine zu Erlebnis-Präsentationen direkt bei mir: Kontakt)

 

Und Ja! – wer will kann sich damit etwas dazuverdienen,

den eigenen Hyla wieder einspielen oder einfach den Vertrieb als solches als Persönlichkeitsarbeit sehen! (www.lust-auf-erfolg.com/108254)

 

Und JA! – Vertrieb ist ein perfektes Training immer wieder nachzuspüren, unverführbar – also der eigenen Würde treu – zu bleiben! Mittrainieren (auch ohne Vertrieb) kannst du in meiner Coaching-Community)

 

Wieviel JAAA!!! kann ich mir, kannst du dir bereits erlauben?

 

Erfüllt sein ist ein Renaturierungs-Prozess.

Glücklich zu lachen und den Moment als erfüllt zu genießen und den Genuss mit anderen zu teilen LIEGT IN DEINEM NATURELL !!!

Und jetzt meine immer wieder kehrenden Fragen an dich:

1) Was BRAUCHST du nicht, aber WILLST schon lange? Was lässt deine Augen leuchten und dich erleichtert aufatmen, wenn du daran denkst?

2) Welches Mantra, welcher Satz kann dich dabei unterstützen, deine Wünsche und Bedürfnisse nicht gleich wieder abzuwürgen, sondern dir WOLLEN, WACHSEN zu erlauben?

3) Welche Tätigkeit bringt dich JETZT deinem JA! einen Schritt näher?

  • Telefon in die Hand und Termin vereinbaren – mit deiner Freundin, dem Personal Trainer, mit mir,…
  • Laufschuhe raus, Walking-Stecken in die Hand,…
  • Volkshochschulkurse durchscrollen,…

Geld kann dir dabei helfen, dein Naturell wieder zu beleben, auszugraben, dir wieder vertrauen zu trauen, Verbundenheit zu erfahren, mit dir, deinen Liebsten, der Welt.

Geld ist auch Energie – und Energie ist Leben!


Also: Wieviel davon erlaubst DU DIR ins Leben zu holen???

Brauchst du - Willst du...

Hilfe? Begleitung? Einen Mentor? Jemanden mit besonderem Erfahrungsschatz?

 

Mich kennst du ja schon ein wenig, mein Angebot findest du unter Angebot.

hier gibt es noch mehr Kompetenz gepaart mit Menschlichkeit 

zu unterschiedlichen Schwerpunkten:

 

My 3 Loved Ones

Gerda Holzmann: www.gruen-kraft.at, Wildkräuterguide, Autorin

Martin Fürst: www.martinfuerst.com, Wildnisschule-nawisho, Natur-Mentoring

Tanja Hummel: www.tanjahummel.com, Familientherapie, Ahnenarbeit

 

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