Update von 25.6.2020

Oh, wie ich mich freue, dir wieder zu begegnen!
Wie ist es dir in der Zwischenzeit ergangen?
Wie sieht dein Alltag inzwischen aus?
 
…ist dir das Fehlen meiner wöchentlichen Post überhaupt aufgefallen?
Oder warst du – wie so viele auch – mit anderen Dingen sowieso mehr als beschäftigt?
Wie auch immer – da bin ich wieder und freue mich, dich zu erreichen!
 
Weißt du, anfangs der Corona-Zeit spürte ich: großartig, da tut sich was (denn so, wie es ja aktuell auf der Erde zugeht, kann es ja nicht ewig weitergehen…) Und tatsächlich rumort es an verschiedensten Ecken und Enden.
 
So auch in mir. Mein Antrieb war immer – oder lange Zeit – etwas auf der Erde zu bewirken. Möglichst viele Menschen aufzuwecken, ihre Begeisterung wach zu rütteln, zu erinnern, ihrer eigenen Wahrheit zu vertrauen. Und dann kommt so ein Mini-Virus daher und rüttelt die ganze Welt!
 
Was bleibt mir denn da zu tun? Nun ja, der Virus hat jetzt nicht unbedingt die Begeisterung der Menschen geweckt, aber in einigen zumindest doch das Hamsterrad insofern unterbrochen, als dass sie innehalten (müssen) und sich neue Wege anbieten – oder aufdrängen – weil es so, wie bisher nicht weiter geht.
 
Das Gewohnheitstier Mensch steht Kopf, orientiert sich neu, fährt gewohnte Abwehrmechanismen hoch UND, wenn die altbewährten Strategien nichts nützen, kreiert er neue. Die alten Gehirnstrukturen werden Matsch und machen neuen Verknüpfungen Platz (ähnlich wie in der Teenager-Zeit…).
 
Und wir haben die Chance, zu wählen, welcher Grundhaltung diese neuen Verknüpfungen zugrunde liegen:
Angst, Panik und Schrumpfen – oder Chance, Kribbeligkeit und Wachsen (nein, nein, nicht schon wieder materielles Wachstum, Besitzanhäufung, Wirtschaftswachstum und so. Inneres Wachstum mein ich. Das verschwendet nicht so viele Ressourcen.)
 
Eine großartige Erkenntnis der letzten Wochen war übrigens: ICH WILL GAR KEIN APARTEMENT IN DUBAI! (haha, das wusste ich schon vorher, aber das ganze Ausmaß DAHINTER wurde mir jetzt so richtig klar).
 
WAS WILL ICH WIRKLICH? WAS IST MEINE INNERSTE WAHRHEIT?
Ich hab mich abgestrudelt, schnell Online-Workshops zu kreieren, um auf den anfahrenden Zug aufzuspringen und ihn zumindest DIESMAL nicht zu verpassen. Endlich war der Speed so langsam, dass ich nicht hintennach hetzen musste…
 
Und dann fiel mir wie Schuppen von den Augen: WAS MACH ICH DENN DA? Ist mein Ziel wirklich, Reichtum anzuhäufen? Und stimmt mit meinem Mind-Set etwas nicht, wenn ich KEIN Millionär werden will?
 
Ich will „finanziell abgesichert“ sein (wollen die meisten von uns), damit ich alle Zeit der Welt habe, meine Kinder beim Heranwachsen zu unterstützen. Ihnen ein Leben ohne „MÜSSEN“ vorzuleben, in dem „WOLLEN“ die Richtung angibt.
 
Das erinnert mich an den Fischer am Pier mit seiner Angel, dem der Business-Manager den Tipp gibt, er solle doch in ein Fischer-Boot investieren, damit er mehr Fische fängt, die er verkaufen kann, damit er Menschen einstellen kann, die seine Arbeit machen, damit er dann die Zeit hat, am Pier zu sitzen und zu angeln…
 
Ich will JETZT meine Kinder begleiten. Und ich will JETZT meine Klienten begleiten. Ich will beides. Beides erfüllt mich. Und schreiben. Und kreatives Gestalten. Und mich austauschen – mit dir zum Beispiel.
 
UND um in dieser Gesellschaft überleben zu können benötige ich Geld. Keine Frage.
Was ist dann der springende Punkt? DIE ABSICHT. Und meine innere Wahrheit.
 
MEINE Absicht ein Online-Business zu kreieren ist nicht die Yacht am Mittelmeer oder das Apartment in Dubai (das ist bei uns zum geflügelten Wort geworden 😉 ), sondern meine Erfüllung zu leben, meiner tiefsten inneren Weisheit zu folgen und zu tun, wovon ich spüre, JA! DAS IST VOLL MEINS!
 
Und MEINS ist eben:
Bewusstsein zu erweitern, mein eigenes und das anderer Menschen.
Beziehungen zu reinigen und zu pflegen. Beziehung zu dir selbst, zu anderen, zur Welt. 
Menschen mit IHRER inneren Wahrheit zu verbinden und zu begleiten sie zu leben.
 
Weil ich persönlich meine, dass dieser Weg letztendlich zu einem Zusammenleben OHNE spitze Ellbogen führt. Cokreation statt Konkurrenz. Miteinander statt Einsamkeit. Und dann ist Toleranz ein Wort, das überflüssig ist.
 
Und vielleicht gibt es Menschen, deren Erfüllung es ist, ein Apartment in Dubai zu haben… aber ich würde es erst mal auf den „inneren Wahrheitsgehalt“ überprüfen.
Oder ob es vielleicht zum „WOLLEN SOLLEN“ (von außen geprägt) gehört.
 
Wir gehen viele Umwege, etwas zu erreichen, was direkt vor unserer Nase liegt. Der enge Aktionsradius der letzten Monate hat uns gezeigt, dass es gar nicht so viel braucht zum Glück und uns das, was wir schon haben, anders wertschätzen gelehrt.
 
Klar, das wussten wir schon vorher – oder nicht? Jetzt ist es präsenter, greifbarer geworden. Auch für mich, die ich doch eh-schon-ach-so-bewusst bin.
 
Wenn wir uns vorstellen, dass das gesamte mögliche Bewusstsein ein Ballon ist, und unser Bewusstsein einen Ausschnitt von einem Pünktchen, groß wie ein Stecknadelkopf, umfasst, dann wundert es mich immer wieder, wenn Menschen aufeinandertreffen, die einander „verstehen“.
 
Und dieses Bewusstsein von begrenztem Bewusstsein erleichtert es mir, das unglaublich schnelle, gewohnte Bewerten und Kommentieren in ein staunendes AHA! auszutauschen.
 
Denn meine innere Wahrheit ist nicht die deine.
Meine Wahrnehmungsfilter sind andere als deine.
Und mit jedem offenen Gespräch, jeder neugierigen Begegnung können wir unser Bewusstseins-Spektrum erweitern.
 
AHA! Erzähl mir mehr von deiner Wohnung in Dubai, erzähl mir von dem, was dich bewegt, wonach dein Herz sich sehnt, was dich in Begeisterung versetzt!
Teil deine Begeisterung, sei großzügig, steck andere mit deiner Begeisterung an (nicht unbedingt mit dem wofür du dich begeisterst) aber erlaub dir diesen inneren Energieschub! Diese innere Freude!
 
Und wenn du meinst, sie verloren zu haben – schreib mir. Darin bin ich wirklich Expertin: Begeisterung ausgraben. Innere Wahrheit finden. Jeden Tag ein bisschen mehr.
 
Es umarmt dich virenfrei aus der Ferne, herzlichst, Esther

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